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Die folgenden Gedichte sind eigene Arbeiten. Da ich weder Germanistik studiere noch jemals ein Ausnahmetalent im Fach Deutsch war, bitte ich darum, eventuelle Unregelmäßigkeiten in Rhythmus und Reim, bzw. gegebenenfalls deren Abwesenheit, zu entschuldigen. Selbiges gilt ebenfalls für fremdsprachige Werke...


Spanisch in Frankreich oder Erste Eindrücke

Zebrastreifen gibt’s in Massen,
weil die so schön ins Stadtbild passen;
gehen sollte man trotzdem nicht
ohne ’ner Ampel grünes Licht.

Die vielen Ampeln schalten munter
für rot erst hoch, für grün dann runter.
Das Schaltsystem ist nicht ganz klar.
Wer weiß, wer da am Werke war...

Man blinkt im Kreisverkehr nach links,
oft ohne Blinken zur Ausfahrt ging’s,
und man stellt Schilder in die Stadt,
wenn sich ein Schild geändert hat.

Dir kommt das alles spanisch vor?
Was soll’s – nimm’s einfach mit Humor!


Eine Stunde Mittagessen
wird schon als recht knapp bemessen.
Mehr wär besser, keine Frage,
dann gäbe es auch keine Klage.

Auch sind dann alle Läden zu:
Zur Mittagszeit herrscht Mittagsruh.
Nur Supermarkt und Kneipe bleiben,
um die Zeit sich zu vertreiben.

Im Restaurant ist es nicht billig,
doch ist man trotzdem einmal willig,
in eins zu gehen, gibt’s richtig viel –
alles zu schaffen ist das Ziel.

Dir kommt das alles spanisch vor?
Was soll’s – nimm’s einfach mit Humor!


Baguette wird meist nicht eingepackt,
drum ist es unterwegs oft nackt
und friert bestimmt im kalten Wind –
wie grausam doch Franzosen sind!

Unterricht mit ohne Pausen,
Schüler, die durch Gänge sausen,
die Lehrer kriegen mittags Wein,
so ist das gut, so muss das sein.

Im Waschsalon fehlt bei zwei Maschinen
der Hebel, um sie zu bedienen,
seit Wochen, was hier keinen stört –
in Deutschland wär das unerhört.

Dir kommt das alles spanisch vor?
Was soll’s – nimm’s einfach mit Humor!


Die Karte kommt, ihr folgt der Code,
der dann nicht stimmt. Und du siehst rot.
Kriegst Geld mit Perso nur und Karte,
auf dass man dann am Schalter warte.


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Frankreich, wir kommen...

Drei Monate ist sie fast her,
die Ankunft, das Gepäck war schwer.
Drei Monate im fremden Land –
Sie waren ziemlich amüsant.

Samstags im Goethe Institut
war die Versorgung ziemlich gut:
Kaffee, Kekse, Saft und ein
bisschen Bildung – die muss sein.

Auch Ausflüge hat es gegeben,
wir woll’n ja schließlich was erleben,
und eine neue Tradition
gab es nach ein paar Wochen schon:

Ob in Grenoble oder Vienne,
Lyon oder auch St. Étienne,
der Ort ist dabei fast egal –
McFlurry gibt es überall.

Sonntags war der Markt das Ziel,
Obst und Gemüse gab’s dort viel.
Und in der Kirche dann und wann
hörten die Messe wir uns an.

Der Weihnachtsmarkt war auch ganz nett,
dort sangen wir dann als Quartett
an einem kalten Tag, im Regen –
und nur der Weihnachtsstimmung wegen.

Dafür gab es sogar Applaus,
und dort schmiss man uns auch nicht raus
wie bei McDoof am Tag zuvor,
wo wir uns übten mal als Chor.

Selbst Partys gab es dann und wann,
an die man sich erinnern kann,
sowie die Streiks des TCL,
auch die vergisst man nicht so schnell.

Und Plätzchenbacken ohne Maß
für Mehl und Zucker machte Spaß.
Das alles und noch vieles mehr
liegt hinter uns und kommt nicht mehr.

Der erste Teil ist jetzt vorbei,
die nächsten Wochen deshalb frei
von Schülern, Lehrern, Unterricht,
von Vorbereitung vielleicht nicht.

Drum ruh dich aus, erhol dich gut,
komm wieder mit viel frischem Mut,
sodass im neuen Jahre dann
der zweite Teil beginnen kann.

[dedicated to Andrea P., Sophie T. und Christina D., deren Weihnachtsgeschenk es war...]


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Oh Tannenbaum - die Weihnachtshasserversion?

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du bist erschienen mir im Traum:
ganz ohne Kugeln, ungeschmückt,
zur Osterzeit - es war verrückt.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du bist erschienen mir im Traum.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du stand'st allein in einem Raum.
Ein Funke sprang, wer weiß woher,
und kurz darauf warst du nicht mehr.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du stand'st allein in einem Raum.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du branntest ab in meinem Traum.
Die Flammen schlugen hoch empor,
die Heizung kam sich nutzlos vor.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
du branntest ab in meinem Traum.

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
verstreute Asche sieht man kaum.
Das Feuer ließ nicht ab von dir,
nur grauer Staub liegt jetzt noch hier.
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
verstreute Asche sieht man kaum.


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Es war einmal... ’ne Feier !

Fast 23 Jahre alt,
noch jung, fast ohne Sorgen,
wollt Sophie feiern diesen Tag
vom Abend bis zum Morgen.

Treff war wie üblich am Bellecour,
dann ging’s zu meinem Zimmer.
Das ist zwar nicht grad centre ville,
doch draußen ist es schlimmer.

Die Plätze waren etwas knapp,
soll’s Bett sein oder sol?
Der einz’ge Stuhl blieb dabei leer,
der Fußboden war voll.

Trotz Enge war die Stimmung gut :
viel reden und viel lachen
und hin und wieder einen Wein
oder ein Bier aufmachen.

Wir hatten Limo, Cidre, Bier
und Sekt und Tee und Wein.
Nur Gläser waren etwas knapp,
dann mussten’s Tassen sein.

Die Zeit hat keinen int’ressiert.
Es fuhr der letzte Bus
in Richtung Stadt dann ohne uns –
Blieb nur der Marsch zu Fuß.

Die Sophie las was auf Latein
und Carolina aß
Brioche mit Wurst und Mais und Möhr’n.
Ramona hatte Spaß.

Christina flocht dann einen Zopf
von der französ’schen Sorte.
Andrea lehrte Carolina
ein paar deutsche Worte.

Um Mitternacht gab es dann Sekt,
Gesang war auch dabei:
das erste Lied noch fünfstimmig,
beim zweiten sangen drei.

Die Heizung bekam auch Besuch,
denn manche froren sehr,
trotz “Schokoflocken“ und trotz Alk,
“Zieh Kreis!“ und vielem mehr.

Spaziergang dann in dunkler Nacht,
Juliana ging recht schnell.
Der Führer dieser “Wanderung“?
Das war Emmanuel.

Von half past drei bis half past vier
zogen wir durch die Stadt,
noch hoffend, dass dann ab um fünf
McDo geöffnet hat.

Das Glück jedoch war uns nicht hold:
die Türen war’n verschlossen.
Befürchtet hatten wir’s zwar fast,
quand même: wir war’n verdrossen.

Wir trennten uns und jeder ging
nach Haus, ins Bett, zur Ruh’,
nach einer wirklich tollen Nacht –
dem stimmen alle zu.


Happy Birthday, Sophie !
Für Dich von Sabine
Februar 2007


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Frühling 2007

Vögle zwitschern, Hunde bellen,
strahlendblauer Himmel,
grüne Blätter, weiße Blüten,
fröhliches Gewimmel.

Sonnenstrahlen auf der Nase,
Sommersprossen sprießen,
frisches Gras und bunte Blumen
aus dem Boden schießen.

Plötzlich eine Affenhitze,
kalt dafür der Tag darauf,
und nachts zieh’n dann vorm Sternenhimmel
dunkle Regenwolken auf.

Viel zu warm für diesen Monat,
Sonnenbrand schon im April.
Wer weiß nach diesem „Frühling“ noch,
ob er den Sommer sehen will?


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Fini

J’en sais rien de ce que tu penses.
J’écoute ce que tu dis.
Tu voulais pas me faire du mal.
Tu veux rester amis.

Tu savais pas, tout au début,
qu’elle te hantait toujours.
Tu espérais la oublier
dans un nouvel amour.

Pourtant, tu remarquais bientôt
qu’ ça allait pas ainsi.
Elle te manquait, de plus en plus.
Tout c’la, c’est c’ que tu dis.

Sept mois depuis qu’on se connaît.
Sept mois tu m’as menti.
Sept mois tu aurais pu parler.
Sept mois, et c’est fini.

Et je t’écoute quand tu expliques
que tu es désolé.
Tu dis que t’as versé des larmes
comme si c’est toi, blessé.

Pourtant, c’est moi qui suis perdu,
qui ne sais plus rien.
C’est moi qui suis déçue, troublée,
qui espérais du bien.

Et je t’écoute, tu veux savoir
comment continuer :
Si on arrête maintenant ou non
à s’ voir, parler, danser.

Et moi, je n’ai aucune idée
de c’ que j’ pourrais te dire.
Je ne sais plus c’ que je ressens.
Répondre s’rait mentir.

Pendant six mois j’ai voulu croire
en c’ qu’on avait, en toi.
Tu aurais dû y mettr’ une fin
il y a longtemps déjà.


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de vitis Flaviorum legendis

acta virumque cano, Dresdae qui scripta Latina
legit, discipulos docuit bene vertere semper.
quoque die octavo nobiscum in tam domo amoena.
convenit portans praeter librum nihil umquam.
vitas principum ibi studiose legimus omnes.
Gaius scriptor erat Suetonius omnium eorum.
vertimus una Vespasianum progeniemque,
nos negleximus ante examen tertium eorum.
in tabula quondam calamo forte usus inepto est.
extergere fuit perlongum verba magistri;
nec nisi discipulis tandem sunt victa duobus.
atque Domitianum iugulatum maxime amavit.
et stirps Vespasiani prosperius fore dixit
imperium post mortem auctorque ea vera fuisse.
contulit haec cum decessione suaque magister
condicioneque Dresdae. non ea verba probantes
dicimus hoc tibi nunc: te nobis defore semper.


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conveniunt parentes et liberi celebrantes,
dulcia edentes ignari dare donum aliis quid.
barbatum exspectant istum indutumque lacerna
spissa purpureaque senem ex silvis venientem.
lumina nixque foris et in urbibus sunt et ubique.
voce canunt liberi, dum vino, quod calidum est et
conditum, raro parentes non obruunt se.
inde voluptatem ex cape festis hisce diebus!



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